Espendiller warf der Regierung vor, die Staatsfinanzen durch ihre milliardenschwere Schuldenaufnahme dauerhaft zu belasten. Allein bis zum Ende der regulären Amtszeit würden fast 80 Milliarden Euro an Zinsen anfallen – Geld, das aus Sicht der AfD bei Rente, Pflege und Gesundheit fehle.
Zudem zeichnete der AfD-Politiker ein düsteres Bild der Wirtschaftslage mit sinkenden Wachstumsprognosen, rückläufigen Steuereinnahmen und massiven Arbeitsplatzverlusten in der Industrie. Espendiller wollte wissen:
"Was ist Ihr Plan B, wie diese Schulden jemals zurückgezahlt werden sollen?"
Statt zu antworten, entgegnete Klingbeil zunächst, der AfD-Politiker habe zwar Probleme beschrieben, aber keine eigenen Lösungen angeboten. Daraufhin rief Espendiller dazwischen: "Wir können tauschen, Herr Minister!"
Klingbeil ging dann dazu über, den Kurs der Bundesregierung zu verteidigen. Er betonte: "Die Verantwortung dafür, dass ein Krieg im Iran ausgebrochen ist, die liegt nicht in dieser Bundesregierung."
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