Wahnsinns-Ticker: Enten-Test mit Saskia Esken

8.05.2026 16:25 Uhr
16:25 Uhr
Enten-Test mit Saskia Esken
In Deutschland hat man politisch wieder die Orientierung verloren. Man rüstet auf, sieht in Russland den Erzfeind, will wieder stärkste Militärmacht in Europa werden, zensiert auf Teufel komm raus, strebt ein Verbot der Opposition an, hält sich als Gesellschaft aber insgesamt für weitgehend immun, die bereits gemachten Fehler der eigenen Geschichte zu wiederholen. Der Kampf gegen Rechts läuft.
Eine, die diese typisch deutsche Orientierungslosigkeit in diesen Tagen öffentlich vorführt, ist die SPD-Politikerin Saskia Esken. Sie forderte zu einem Werbeboykott gegen den Podcaster Ben Berndt und seinen Podcast "Ungeskriptet" auf. Der Grund: Ben Berndt spricht mit den falschen Leuten. Unter anderem mit Björn Höcke, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag.
Dafür muss Berndt bestraft werden, findet Esken. Seine wirtschaftliche Existenz muss vernichtet werden – das ist das Mindeste. Esken reiht sich damit in die Reihe "unserer Demokraten" ein, die alles, was nicht ihrer Meinung entspricht und von den vorgegebenen Narrativen abweicht, zensieren, verbieten und unterdrücken wollen. In der EU werden Journalisten und Publizisten sanktioniert, die eine andere Meinung als die von Brüssel vorgegebene vertreten – an aller Rechtsstaatlichkeit vorbei, versteht sich. In Deutschland hat sich ein System der Schikanen etabliert, mit denen kritische Journalisten auf Linie gezwungen werden sollen. Sie bekommen ihre Bankkonten gekündigt und werden so wirtschaftlich unter Druck gesetzt. Auch jenseits der Rechtsstaatlichkeit – "unsere Demokratie" eben. Auf die Solidarität ihrer Mainstream-Kollegen können sie dabei nicht hoffen.
Ziel all der Maßnahmen ist es, kritische Geister wirtschaftlich und sozial zu vernichten. Saskia Esken fordert, dies müsse nun auch mit Ben Berndt geschehen, denn er hat jemandem eine Bühne gegeben, dem man Eskens Auffassung zu Folge keine Bühne geben darf. Wie das in unserer Demokratie eben so ist.
Eskens totalitäre Anwandlungen sind allerdings keine neue Erscheinung. Bereits zu Corona-Zeiten teilte die SPD-Politikerin gegen Maßnahmen-Kritiker aus und beschimpfte sie als "Covidioten". Auf den Vorwurf, sie würde sich faschistischer Methoden bedienen, reagiert Esken pikiert.
Auf Instagram schrieb sie:
"Der Faschismusvorwurf an mich als erklärte Antifaschistin ist einfach nur absurd."
Saskia Esken und vielen anderen in Deutschland sei zur Überprüfung ihrer Selbstwahrnehmung als "Antifaschisten" der Enten-Test empfohlen: Wenn es aussieht wie eine Ente, wenn es watschelt wie eine Ente und wenn es quakt wie eine Ente – dann ist es eine Ente. Dieser Test lässt sich eins zu eins in einen Faschisten-Test umfunktionieren. Wer nach Zensur und Repression schreit, wer andere verunglimpft, ihnen das Recht auf freie Meinungsäußerung abspricht, sich umringt von Feinden sieht, Hass sät und ausgrenzt – nun, der ist eben auch eine Ente.
7.05.2026 14:05 Uhr
14:05 Uhr
T-Online und die Kamikazedelfine
Vermutlich, weil es so gut zu der Seifenoper um Wal Timmy passt, wird nun auch die Geschichte von den Kampfdelfinen, die zuvor schon mehrfach zu Russland erzählt wurde, weitergesponnen. Jetzt soll es Iran sein, der solche Tiere hält ...
Dorthin gekommen sollen sie bereits vor einem Vierteljahrhundert sein, als im Jahr 2000 ein Delfinarium in Sewastopol die Tiere nicht mehr ernähren konnte. Damals habe Iran nicht nur die Meeressäuger, sondern gleich auch noch die gesamte betreuende Mannschaft übernommen. Bei denen es sich nicht um gewöhnliche Delfintrainer für in Delfinarien übliche Showprogramme gehandelt habe, sondern um sowjetische Militärexperten. Der Beleg? Es gibt auf der iranischen Insel Kish einen Delfinpark.
Im echten Leben hätten es übrigens Delfine aus dem Schwarzen Meer ausgesprochen schwer, im Persischen Golf zu überleben - wegen des Salzgehalts im Wasser und wegen der weit höheren Wassertemperatur.
Witzigerweise wird auch US-Verteidigungsminister Pete Hegseth zitiert, der erst auf die Frage, ob die US-Marine in der Straße von Hormus Delfine einsetze, geanwortet haben soll, er könne es weder "bestätigen noch dementieren, ob wir Kamikaze-Delfine haben".
T-Online konnte eben einfach der Versuchung nicht widerstehen, den edlen deutschen Walrettern schurkische iranische Kamikazedelfintrainer gegenüberzustellen. Und sage jetzt ja keiner "Verschwörungstheorie".
4.05.2026 14:50 Uhr
14:50 Uhr
Linken-Bundestagsabgeordneter skandiert "Merz leck Eier"
Der Neuköllner Linkenpolitiker Ferat Koçak gilt im Kreis seiner Sympathisanten und Parteikollegen als glaubwürdiger, streitbarer und "ehrlicher Kämpfer" für mehr und umgehende Gerechtigkeit für Arme, Ausgegrenzte und Ausländer.
Es war daher nicht unerwartet, dass der gut dotierte Bundestagsbgeordnete vor wenigen Tagen als hitziger Redner bei schönstem Sonnenschein auf der "Revolutionären 1.-Mai-Demo" in Berlin-Kreuzberg zur Begeisterung der Anwesenden gegen die Bundesregierung agitierte.
In einem Instagram-Video erklärte der Berufspolitiker einleitend seinen Followern im Anschluss zu den Inhalten der Rede im Görlitzer Park, wo parallel im Anschluss ein "Techno-Rave" begann:
"Am 1. Mai meiner Rede habe ich beschrieben, wie der soziale Kahlschlag durch Friedrich Merz und seine CDU-SPD-Koalition, sowie die rassistischen Ablenkungsdebatten deutlich machen, dass sie keine Lösungen für die Probleme der Menschen haben."
Abschließend erklärt Koçak bedingt ehrlich zur Skandierung "Merz leck Eier"; der abertausenden Anwesenden:
"Unsere Grundrechte werden eingeschränkt, um diesen Generalangriff auf unser Leben und unsere Leute durchzuziehen. Kein Wunder, dass die Jugend mit folgendem Slogan kontert."
Im Rahmen eines X-Videos ergibt sich der Beweis, dass der Politiker seinen Bundestagskollegen Merz durch den Satz "...und jetzt noch einmal" samt gestrecktem "Mittelfinger" direkt und bewusst verbal attackierte:
MdB Ferat Kocak von der @dieLinke am 01.Mai bei der Kundgebung im Görlitzer Park. Jeder halbwegs vernünftig denkende Mensch weiß, warum diese Linke bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus keine Regierungspartei werden darf. Eine Schande für die Demokratie. pic.twitter.com/KefWBSFq5U
— ThoSo (@th_so2) May 3, 2026Zuvor rief er den meist Jugendlichen zum Thema steigender AfD-Umfragewerte zu:
"Wir brauchen Demokratieförderprojekte. Wir brauchen Antifaschismus. Alerta, Alerta, Antifascista!"
23.04.2026 09:45 Uhr
09:45 Uhr
Obama lobt Dasein und Wirkung von Luisa Neubauer
"Gehen Sie voran. Bewirken Sie nachhaltige Veränderungen" lautet die Aufforderung der "Obama-Foundation", um seitens der Stiftung geförderte Karrieristen auf ihrem protegierten Weg zu motivieren.
Genau mein Ding, dachte sich – mutmaßend – das gegenwärtige Fräulein Wunder aus Deutschland, Luisa Neubauer, um bereits im Jahr 2021 dem Ex-US-Präsidenten Barack Obama als vollwertiges "Foundation-Mitglied" zu lauschen.
Der Ex-Präsident hat sich nun fünf Jahre später mehr als förderlich für den sogenannten "Earth Day 2026" aus dem großen Tross der Marketing-Karrieristen (m,w,d) die deutsche Klima-Queen Nummer 1 bewerbend ausgesucht:
"Die jungen Menschen in unserem Obama-Foundation-Leaders-Programm geben mir Hoffnung. Eine dieser Führungskräfte, Luisa Neubauer, engagiert sich im Kampf gegen den Klimawandel und war kürzlich in der Antarktis. An diesem Tag der Erde hoffe ich, dass ihr euch ihre unglaubliche Geschichte anschaut."
The young people in our @ObamaFoundation Leaders program give me hope. One of those leaders, Luisa Neubauer, is working to fight climate change and recently traveled to Antarctica. This Earth Day, I hope you'll check out her incredible story. pic.twitter.com/T3yqryHRj2
— Barack Obama (@BarackObama) April 22, 2026Die Berufsaktivistin war zuvor an einer vierwöchigen Forschungsreise auf dem Forschungssegler "Malizia Explorer" beteiligt und hatte im Jahr 2020 das "Leadership Program der Obama-Stiftung absolviert", wie sie mit etwas Stolz im Obama-Video kundtut.
"Voll überrascht" und mit etwas Demut informiert Luisa ihre Follower auf Instagram:
"Das ist also tatsächlich passiert."
Zur Veranstaltung im November 2021 hieß es seitens der Obama-Stiftung:
"Nach seiner Rede auf der COP26 in Glasgow traf sich Präsident Obama mit einer Gruppe aufstrebender Führungskräfte aus aller Welt, die sich für den Schutz unseres Planeten einsetzen."
21.04.2026 13:40 Uhr
13:40 Uhr
ÖRR-Polizeiempfehlung: "Besser keine Beziehung mit einem Mann"
Im vergangenen Jahr ist die Zahl der polizeilich erfassten Straftaten in Deutschland leicht zurückgegangen, wie Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik am Montag zufrieden verkündete.
Die ZDF-Redaktion lud daher am Abend für die GEZ-Zuschauer Dirk Peglow ein, Vorsitzender vom "Bund Deutscher Kriminalbeamter", der durch die gewohnt fokussiert vorbereitete Moderatorin Dunja Hayali zur Statistik befragt wurde.
Der parallel präsentierte ZDF-Beitrag auf der Sendewebseite trug die Überschrift: "Wie aussagekräftig ist die Polizeiliche Kriminalstatistik?" Die abendlichen Hayali-Zuschauer sollten nämlich erfahren, dass die Kriminalstatistik für das vergangene Jahr trotz Dobrindt-Mitteilung "einen weiteren Anstieg bei schweren Sexualdelikten" dokumentiert.
Peglow erklärte dazu, dass sowohl die diesbezügliche Zahl der Taten als auch die Zahl der Anzeigen gestiegen sei. Es ergab sich zum Ende des Interviews folgende Frage-Antwort-Situation zwischen der Moderatorin und dem Kriminalbeamten:
Peglow: (...) Trotzdem haben wir da nach wie vor eben noch ein erhebliches Dunkelfeld ... Jeden Tag werden in Deutschland zwei, mindestens zwei Frauen und Mädchen Opfer eines versuchten oder vollendeten Tötungsdeliktes, und bei den Sexualdelikten sieht es nicht anders aus; und im Übrigen zum ganz großen Teil im sozialen Nahraum, also nicht der fremde Mann, der hinterm Busch wartet, sondern eben persönlich. Männer, die in der Ehe mit den Geschädigten oder in einer Beziehung leben ...
Hayali: Ja, gut, dass Sie das noch mal sagen. Ganz kurz zum Schluss, was raten Sie Frauen?
Peglow: Wenn man nach der statistischen Anzahl geht, besser keine Beziehung mit einem Mann eingehen. Da ist das Risiko erheblich höher, eben Opfer von psychischer oder physischer Gewalt zu werden ...
Im ZDF heute journal hat der Vorsitzende des Bunds Deutscher Kriminalbeamter, Dirk Peglow, Frauen im Hinblick auf die Kriminalitätsstatistik empfohlen, „besser keine Beziehung mit einem Mann“ einzugehen. https://t.co/KKqrmQ5nKKpic.twitter.com/phsWafP31y
— Apollo News (@apollo_news_de) April 21, 2026Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) ist der gewerkschaftliche Berufsverband der Angehörigen der deutschen Kriminalpolizei. Er ist ein selbstständiger Berufsverband und laut Eigenauskunft parteipolitisch unabhängig.
16.04.2026 14:06 Uhr
14:06 Uhr
Land Hessen gönnt sich neues Löwen-Logo für 800.000 Euro
Laut Listung des Statistischen Bundesamts liegt Hessen zum Thema der "Pro-Kopf-Verschuldung" in den Bundesländern mit dem aktuell vierten Platz auf den vorderen Rängen.
Die Hessenschau berichtet zu aktuellen Steuerzahlerbelastungen der absurden, also eher überflüssigen Art:
"Das neue Hessenlogo soll dem Online-Auftritt des Landes neuen Schwung bringen. Doch dafür musste die schwarz-rote Landesregierung tief in die Tasche greifen, wie jetzt bekannt wurde. Die Kosten liegen weit höher als gedacht."
So dynamisierten sich die finalen Kosten von angesetzten "300.000 Euro Gestaltungskosten" auf demnach 800.000 Euro. Zu den Gründen der vermeintlichen Notwendigkeit eines neuen Landeslogos heißt es:
"Der neue Hessenlöwe sollte das Land zum 80. Geburtstag in ein neues Zeitalter bringen. Das alte Logo sei in die Jahre gekommen, fand die Landesregierung. Digitaler und moderner sei das neue Design – so Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) bei der Vorstellung."
Die Kostenexplosion wird wie folgt erklärt, wörtlich laut dem Chef der hessischen Staatskanzlei, Benedikt Kuhn (CDU):
"Für die Entwicklung des Logos und von weiterem Merchandise, wie Tassen und Fahnen, wurden 525.000 Euro ausgegeben. Weitere Kosten für die Umgestaltung aller Webseiten der Landesverwaltung kamen obendrauf. Rund 250.000 Euro wurden dafür veranschlagt."
Unter dem Strich "also etwa 800.000 Euro", so die Hessenschau nüchtern adierend. Die parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Opposition, Miriam Dahlke, kommentierte laut FAZ (Bezahlschranke):
"So viel Geld für den Außenauftritt der Landesregierung inklusive Modeschau auszugeben, während an der Bildung für Schülerinnen und Schüler gekürzt wird, lässt sich wirklich niemandem mehr vermitteln."
Links: Das neue Hessen-Logo. Kosten: Rund 800.000 EuroRechts:Mein mit Grok erstelltes Hessen-Logo.Kosten: 0 Euro Welches gefällt Ihnen besser? pic.twitter.com/gJ9SL1Jrtr
— _horizont_ (@hori_____zont) April 16, 2026Die Frankfurter Rundschau zitiert unzufriedene Designprofis:
"Felix Damerius, Executive Creative Director der Peter Schmidt Group am Frankfurter Westhafen: 'Das Wappen ist so detailreich geraten, dass es in kleinen Darstellungen kaum decodierbar ist. Vor lauter Zotteln sieht man nämlich die Streifen nicht mehr'. Kollege Sven Fuchs ärgert sich über die Gestaltung des Schriftzugs Hessen: 'Die beiden S kippen sichtbar nach links und lassen die Wortmarke unnötig unausgewogen und unsauber gezeichnet wirken'."
9.04.2026 09:52 Uhr
09:52 Uhr
Das Kanzleramt präsentiert "Wir"-Appell an die Bürger
Die Stimmung im Land ist düster, zumindest bei einem Großteil der Bürger, bezogen auf die Unzufriedenheit mit der Regierungsspitze in Berlin. Zu Monatsbeginn ergab eine Umfrage, dass 84 Prozent der Deutschen mit der Arbeit des Kanzlers und seines Teams mehr als unzufrieden sind (RT DE berichtete).
"Was tun?" lautete die gemutmaßte Fragestellung in der einberufenen Arbeitsrunde im Kanzleramt. Es meldete sich anscheinend das Social-Media-Team, um eine Videoproduktion vorzuschlagen. Die Herausforderung lautete nach Absegnung von Friedrich Merz, in 45 Sekunden – Interesse an den Bürgern simulierend – achtmal das Wort "wir" in den Text einzubauen. Das X-Video erhielt final die Überschrift:
"Für die Bürgerinnen und Bürger Deutschlands."
Bundeskanzler Merz durfte dabei vom Teleprompter ablesend mitteilen:
"Ja natürlich, jetzt wird gestritten, gerungen. Jetzt werden Argumente ausgetauscht, viel und wieder. Wir müssen Reformen machen, wir müssen unser Land wieder fit machen. Wir müssen uns alle zusammen anstrengen und am Ende muss die Botschaft dastehen: Diejenigen, die arbeiten, die fleißig sind, die sogar vielleicht bereit sind, ein bisschen mehr zu tun, für die wird am Ende des Monats auch etwas mehr übrig bleiben."
Für die Bürgerinnen und Bürger Deutschlands. pic.twitter.com/cq7MoJvPdA
— Bundeskanzler Friedrich Merz (@bundeskanzler) April 9, 2026Der Durchhalteappell für das Jahr 2026 lautet abschließend:
"Darum geht es, dass wir alle zusammen dieses, unser Land fit machen und dass wir wieder wettbewerbsfähig werden auf der internationalen Bühne, dass wir Arbeitskräfte in der Industrie erhalten und dass wir ein wohlhabendes Land in Freiheit und im Frieden bleiben. Dafür kämpft die Bundesregierung und dafür machen wir dann auch im Laufe dieses Jahres ganz konkret eigene Reformen."
1.04.2026 15:12 Uhr
15:12 Uhr
Herbert Grönemeyer erhält Deutschen Nationalpreis 2026
Herbert Grönemeyer gilt in linken, woken Kreisen als zuverlässige Stimme, als menschgewordenes Diktiergerät in der Demokratie-Rettung. Als unbestechlicher Kämpfer in der (Verbal-)Attacke "gegen rechts".
In den letzten fünf Jahren war dabei Verlass auf Grönemeyer, wenn es ihm und seiner treuen Fangemeinde darum ging missliebige Mitbürger auszugrenzen, ob zum Thema "Corona-Leugner" oder AfD-Sympathisantentums.
Dieses Dasein wird nun wenig überraschend mit dem "Deutschen Nationalpreis geehrt", so die Mitteilung. Begründet wird die Entscheidung mit der Erklärung (ob es vielleicht doch ein Aprilscherz ist, werden die nächsten Tage belegen):
"Mit der Verleihung des Deutschen Nationalpreises 2026 wollen wir Herbert Grönemeyers außerordentliche künstlerische Leistung und zugleich sein überzeugendes Engagement für die Werte unserer Demokratie würdigen."
Die seit Jahren bewusste Ächtung von Mitmenschen führt zu der Jury-Wahrnehmung:
"Sein stetiger Einsatz für eine offene, freiheitliche Gesellschaft und sein glaubwürdiges Plädoyer für soziale Gerechtigkeit haben ihn darüber hinaus für viele Menschen zum Vorbild werden lassen."
X-Nutzer erinnerten nach Bekanntwerden an Grönemeyers prägnanteste Echauffierung im Jahr 2019, die er im Verlauf der Jahre variabel adaptierte. So "bellte" er wenig wohlklingend den Zuschauern eines Konzerts in Wien entgegen:
"Ich kann mich nicht erinnern in meinem Leben, ich kannte das nur vom Hörensagen, in Zeiten zu leben, die so zerbrechlich, so brüchig, so dünnes Eis sind. Und ich glaube, es muss uns klar sein, auch wenn Politiker schwächeln – das ist, glaube ich in Österreich nicht anders als in Deutschland –, dann liegt es an uns zu diktieren, wie 'ne Gesellschaft auszusehen hat. Und wer versucht, so eine Situation der Unsicherheit zu nutzen für rechtes Geschwafel, für Ausgrenzung, Rassismus und Hetze, der ist fehl am Platze!
— Kurt Fischer 🇦🇹 🇪🇺 🇺🇦 (@FischerKurt) September 12, 2019
Diese Gesellschaft ist offen, humanistisch, bietet Menschen Schutz … und wir müssen diesen Menschen so schnell wie möglich und ganz ruhig den Spaß daran austreiben. Keinen Millimeter nach rechts! Keinen einzigen Millimeter nach rechts! Das ist so, und das bleibt so!"
Die Verleihung des Deutschen Nationalpreises ist eins der zentralen Projekte der Deutschen Nationalstiftung. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Das Preisgeld wird zwischen dem Nationalpreis und einem zusätzlichen Förderpreis aufgeteilt. Die diesjährige Verleihung findet am 23. Juni in Berlin statt.
25.03.2026 14:42 Uhr
14:42 Uhr
"Hitler-Feuerzeug" sorgt bei Einreise eines Italieners für Strafanzeige
Die Bundespolizei des Freistaats Bayern liefert einer ohnehin chronisch überlasteten Staatsanwaltschaft einen weiteren Fall mit eher geringfügiger Bedeutung.
Die Presseabteilung der Bundespolizeidirektion München informiert einleitend zu dem jüngsten (Über-)Eifer eines Beamten:
"Die Bundespolizei hat am Montag (23. März) einem Italiener im Rahmen einer Grenzkontrolle bei Mittenwald ein mitgeführtes Feuerzeug abgenommen. Der 25-Jährige musste zudem wegen einer Abbildung auf dem Feuerzeug eine Strafanzeige entgegennehmen."
Im Rahmen eines X-Beitrags erfährt der Leser umgehend das angemahnte Vergehen des Reisenden:
"Die Bundespolizei hat bei Mittenwald im Pkw eines Italieners ein Feuerzeug sichergestellt, auf dem Adolf Hitler samt zugehörigem Namenszug abgebildet war. Der Fahrer erhielt eine Strafanzeige wegen Einfuhr bzw. Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen."
Die #Bundespolizei hat bei #Mittenwald im Pkw eines Italieners ein #Feuerzeug sichergestellt, auf dem Adolf Hitler samt zugehörigem Namenszug abgebildet war. Der Fahrer erhielt eine Strafanzeige wegen Einfuhr bzw. Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. *RO pic.twitter.com/CInWofU9WU
— Bundespolizei Bayern (@bpol_by) March 24, 2026Wiederum die Pressemitteilung verrät das demnach uneinsichtige, (straf-)auffällige Verhalten des Italieners. So heißt es erkenntnisreich formuliert:
"Der italienische Fahrzeugführer wies sich zunächst mit seinem Ausweis ordnungsgemäß aus. Beim Blick in den Wagen fiel den Bundespolizisten in einer Ablage unmittelbar neben dem Lenkrad ein kleines, aber deutlich erkennbares Bild von Adolf Hitler samt zugehörigem Namenszug auf. Diese Abbildung befand sich auf einem Feuerzeug, das der Mann eigenen Angaben zufolge auch regelmäßig nutzte. Weitere Angaben wollte er nicht machen."
Es folgte laut der Mitteilung der beamtliche Hinweis an den Reisenden, dass die "Einfuhr beziehungsweise das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" nicht gestattet sei. Was folgte:
"Im Anschluss an diese unfreiwillige Reiseunterbrechung konnte er seine Fahrt fortsetzen – mit einer Strafanzeige im Gepäck, allerdings ohne das sichergestellte Feuerzeug."
14.03.2026 12:10 Uhr
12:10 Uhr
6. Jahrestag: BMG Fake News-Warnung weiterhin auf X online
Genau heute vor sechs Jahren behauptete das Bundesgesundheitsministerium (BMG) im Rahmen eines X-Beitrags, dass jegliche Gerüchte oder Sorgen zum Thema der Angst vor zeitnahen rigiden Regierungsmaßnahmen im März 2020 reine "Fake News" wären.
Wörtlich lautet(e) der Hinweistext samt Erklärvideo:
"Es wird behauptet und rasch verbreitet, das Bundesministerium für Gesundheit / die Bundesregierung würde bald massive weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens ankündigen. Das stimmt NICHT! Bitte helfen Sie mit, ihre Verbreitung zu stoppen."
❗️Achtung Fake News ❗️Es wird behauptet und rasch verbreitet, das Bundesministerium für Gesundheit / die Bundesregierung würde bald massive weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens ankündigen. Das stimmt NICHT! Bitte helfen Sie mit, ihre Verbreitung zu stoppen. pic.twitter.com/h8bG7ued9N
— Bundesgesundheitsministerium (@BMG_Bund) March 14, 2020X-Nutzer bezeichnen zum Jahrestag des X-Beitrags, unter damaliger Verantwortlichkeit von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), die "Warnung" aus dem politischen Berlin als "die Mutter aller Fake News" in der "Corona-Krise".
Heute vor sechs Jahren verkündete das Bundesgesundheitsministerium:„Es wird behauptet und rasch verbreitet, das Bundesministerium für Gesundheit / die Bundesregierung würde bald massive weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens ankündigen. Das stimmt NICHT!“Mit dieser… pic.twitter.com/KBpjEVSfQB
— _horizont_ (@hori_____zont) March 14, 2026Zuhauf existieren Dokumentationen zu den wahren Auswirkungen der restriktiven Maßnahmenpolitik seitens Politik, Wissenschaft und Medien bis zum Jahr 2023.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.