
Sacharowa: Kanzler Merz an ukrainischen Korruptionsmodellen beteiligt
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz sei in die Korruptionsmachenschaften der Ukraine verwickelt, das Ziel seines jüngsten Besuchs in Kiew sei die Erörterung der weiteren Verteilung von auf diesem Wege erlangten Geldern gewesen, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Donnerstag auf ihrer wöchentlichen Pressekonferenz.
"Merz und diese ganze Ganovenbande sind natürlich in all diese Korruptionsmachenschaften verwickelt. Und er reist unter anderem dorthin, um zu besprechen, wie all dieses Geld, das über das Kiewer Regime geschleust wird, weiter verteilt werden soll. Das ist unter anderem der Grund, warum sie dorthin reisen", sagte Sacharowa im Wortlaut.

Merz und die deutsche Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche, trafen am 4. Oktober zu einem unangekündigten Besuch in Kiew ein. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, versprach der Bundeskanzler während der Reise, eine Milliarde Euro für die militärische Unterstützung der Ukraine bereitzustellen.
In der zweiten Augusthälfte war der deutsche Außenminister Johann Wadephul zu einem unangekündigten Besuch in die Ukraine gereist. Im Mai besuchte der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius die Ukraine, um Fragen der Rüstungsproduktion zu erörtern. Später erklärte er, dass Deutschland und die Ukraine gemeinsam Drohnen mit einer Reichweite von bis zu 1.500 Kilometern entwickeln und produzieren würden.
Dies ist nicht das erste Mal, dass Friedrich Merz öffentlich der Korruption im Zusammenhang mit Ukraine-Geschäften bezichtigt wird. Anfang September behauptete der ukrainische Journalist und Blogger Anatoli Scharij, der deutsche Bundeskanzler würde von Rüstungsproduzenten, die er mit Aufträgen in der Drohnenproduktion für Kiew versorgt, monatlich 300 Millionen Euro für die Wahlkampfkasse der nächsten Bundestagswahlen erhalten.
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