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Schüsse in Kirche in Jordanien: Mehrere Tote und Verletzte

Bei einem Schusswaffenangriff auf eine Kirche im Süden Jordaniens sind mindestens sieben Menschen getötet und zehn weitere verletzt worden. Die bislang unbekannten Täter sollen aus einem Fahrzeug heraus das Feuer eröffnet haben.
Schüsse in Kirche in Jordanien: Mehrere Tote und Verletzte

Mindestens sieben Menschen wurden getötet, als Bewaffnete in einer Kirche im Gouvernement Karak in Jordanien das Feuer eröffneten. Karak liegt rund 145 Kilometer südlich der Hauptstadt Amman. Das teilte die jordanische Behörde für öffentliche Sicherheit mit.

"Die Sicherheitskräfte gehen einem Schusswaffenvorfall im Gouvernement Karak nach", schrieb Regierungssprecher Mohammad Al-Momani auf X.

Die bislang nicht identifizierten Täter seien auf der Flucht und würden von den Sicherheitskräften verfolgt, teilte die Behörde mit. Die bislang unbekannten Täter sollen aus einem Fahrzeug heraus das Feuer eröffnet haben.

Ein Augenzeuge sagte dem staatlichen Fernsehsender Al-Mamlaka, einer der Angreifer habe ein AK-47-Sturmgewehr vom Typ Kalaschnikow getragen. Die Schüsse hätten mehrere Minuten lang angehalten. 

Der Vorfall ereignete sich in Hmood, einer überwiegend christlich geprägten Stadt im Norden des Gouvernements Karak.

"Einige Männer standen vor der Kirche, bevor zwei Personen aus einem Fahrzeug ausstiegen und das Feuer eröffneten", sagte der Augenzeuge Tamer Halsa dem Fernsehsender Al-Mamlaka. Augenzeugen zufolge hielten sich Dutzende Menschen in der Kirche auf. "Wir waren mehr als 150 Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche", fügte Halsa hinzu.

Die Identität der mutmaßlichen Täter ist bislang nicht geklärt. Die Behörden haben eine großangelegte Fahndung eingeleitet, um die "flüchtigen Männer" zu lokalisieren. Informationen zu den Beweggründen liegen derzeit nicht vor. Zudem hat sich bislang keine Gruppierung zu dem Angriff bekannt.

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